| Dienstag, 22. September 2009 um 12:28 | |
Wir haben Verstärkung
Bei der Verweisprüfung musste der Hund selbstständig ein gefundenes Opfer anzeigen. Die saubere Arbeit am Opfer war hier wichtig, der Hund muss Abstand halten, darf den Patienten nicht belästigen oder berühren. Bei der Gehorsamsprüfung wurden die bekannten Unterordnungsbefehle wie Fuß, Platz oder Steh ausgeführt. Typisch für die Rettungshundearbeit ist ein Voraus mit einem Abruf ins Platz aus der Bewegung. Die größte Herausforderung ist die Flächensuche. In einem unwegsamen Waldgebiet der Größe von 30.000 Quadratmeter müssen innerhalb von 20 Minuten zwei versteckte Personen gefunden werden. Dies stellt zuerst den Hundeführer vor das Problem der taktisch guten Einteilung der Suchfläche. Erhebliche Kondition wird dann vom Hund verlangt. Reine Laufkondition reicht nicht, erklärte Staffelleiter Bernd Knecht. Der Hund müsse extreme Kopfarbeit leisten, ständig seine Nase im Wind haben und den Drang zum Opfer über die ganze Zeit aufrecht erhalten. Die Prüfungsplakette des Roten Kreuzes zeigt für die nächsten eineinhalb Jahre die Einsatzbereitschaft der beiden an.
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Als fünfter Rettungshundeteam verstärken Othello und seine Führerin Renate Kuhn (Mömlingen) die Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes. Bei ihrer Prüfung am Wochenende in Günzburg erzielten die beiden Bestnoten.
