| Montag, 29. März 2010 um 13:51 | |||
Rettungshundestaffel: Bei Übung Alarmierung verbessert
Haibach. Herr und Hund sind ein Team bei der Rettungshundestaffel des Rotkreuz-Kreisverbandes Aschaffenburg. Ziel der Einsatzübung am Samstag in Haibach war es, die Alarmierungsabläufe zu optimieren. Im Team: Die Vermisstensuche in unwegsamen Gelände und die sanitätsdienstliche Erstversorgung sind die Aufgaben der Rettungshundestaffel des Rotkreuz-Kreisverbandes Aschaffenburg. Foto: Robert Fuchs
Da nur wenige Hundeführer eigene Funkmeldeempfänger besitzen, wird über Telefon eine Alarmierungskette aufgebaut. Gabi Schallenberger hat eine wichtige Koordinationsfunktion. Sie hält eine private Telefonzentrale besetzt, die alle Rückmeldungen zusammenträgt und die Einsatzstärke feststellt. 16 Hundeführer werden so verständigt und zusätzliche Helfer aus der Bereitschaft Obernau alarmiert.
Vermisste im Wald
Einsatzgebiet am Samstag war das Waldgebiet rund um die Haibacher Marienkapelle. Übungsleiter Dominik Straßer hatte sechs Gäste eingeladen, die als »Vermisste« im Wald versteckt wurden. Im Staffelfahrzeug übernahm Angelika Weis die Einsatzleitung, teilte die Suchgebiete ein und schickte die Hundeteams aus, die in unwegsamen Gelände nach den Vermissten suchten.
»Unser wöchentliches Training der Einsatzsuche hat sich ausgezahlt«, fasste Staffelleiter Bernd Knecht das Ergebnis der Übung zusammen, als alle »Opfer« in kürzester Zeit gefunden und sanitätsdienstlich versorgt waren.
In der Zusammenarbeit mit der Wasserwacht Hösbach, die den Abtransport der Verletzten übernahm, wurde der nächste Übungsschwerpunkt festgelegt: Genaue Standortbestimmung und Übermittlung anhand von topographischen Karten und GPS-Daten.
rofu
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